Welche Bierarten und Biersorten gibt es?

Bierarten und Biersorten

Der deutsche Anteil an gebrauten Bieren ist im Vergleich zum Rest der Welt sehr hoch. In Deutschland lassen sich ca. 5000 bis 6000 verschiedene Biere finden. Weltweit wird die Vielfalt der Marken auf 10000 bis 15000 Biere geschätzt.

Biersorten im Überblick
Beliebtesten Biersorten im Überblick

Welche Biersorten gibt es?

Wie oben schon betont, ist die deutsche Biervielfalt weltweit einzigartig. Zwar haben die USA sowie Italien in den vergangenen 10 Jahren stark nachgelet, dennoch bleibt Deutschland, insbesondere Bayern und Baden-Württemberg, einsamer Spitzenreiter auf dem Biermarkt.

National werden fast nur die Sorten Pils- und Weissbier in den deutschen Bars, Lokalen oder auch den privaten Haushalten eingeschenkt. Die lokalen Spezialitäten wie Kölsch, Alt, Export oder auch Berliner Weie findet aber auch seine Abnehmer.

In einem gut ausgestattenten Getränkemarkt lassen sich durchschnittlich ca. 10 bis 25 unterschiedliche Biersorten finden. Weltweit lassen sich ca. 100 Bierstile finden.

Welche Bierarten gibt es?

Der deutsche Gesetzgeber klassifiziert Bier in unterschiedlichen Kriterien. Das passiert aufgrund steuer- und lebensmittelrechtlicher Grundlagen. Meist wird zu der Beurteilung der Alkohol- oder auch der Stammwürzegehalt herangezogen.

Biergattungen sind somit eine Unterteilung, die am Stammwürzegehalt festgestellt werden.

Somit gibt es:

  • Biere die ein Stammwürzegehalt von weniger als 2,5% bis 6,9% aufweisen
  • Schankbiere mit einem Stammwürzeanteil von 7% bis 10,9%
  • Die Vollbiere mit einer Stammwürze von 11% bis 15,9%
  • Starkbiere haben einen Anteil von mindestens 16%
  • Der Biermix – Das sind Biere mit dem Zusatz von Fruchtextrakten, Energiedrinks, Tequila oder anderen diversen Erfrischungsgetränken

Biere unterscheiden sich grundlegend nach der Art des Gärprozesses und der verwendeten Hefe

  • Die obergärigen Biere (obergärige Hefen)
  • Die obergärigen Hefen vergären das Bier immer an der Oberfläche des
  • Gärbehältnisses – Diese Art der Gärung verläuft sehr schnell. Es wird eine Raumtemperatur von 15 – 20 Grad benötigt.

Beispiele hierfür sind Berliner Weiße, Kölsch, Porter, Weizen bzw. Weißbier und auch Roggenbier

Untergärige Biere

Die untergärigen Hefen vergären das Bier vom Boden aus. Diese Art des Gärungsprozesses benötigt immer eine Raumtemperatur von kühlen 4-9 Grad.

Bei diesen untergärigen Biersorten bilden sich im Vergleich zu den obergärigen Bieren weniger Gärungsnebenprodukte. Damit können Erzeugnisse dieses Gärungsprozesses als eher rein bezeichnet werden.

Diese Art der Gärung wurde erst im 19. Jahrhundert möglich, da erst zu diesem Zeitpunkt eine künstliche Kühlung möglich war.

Beispiele hierfür sind Bockbier, Export, Lager, Märzen, Pils, Schwarzbier, Zwickelbier oder auch Doppelbock

Spontangärige Biere

Bei spontangärigen Bieren wird keine Hefekultur zugesetzt. Offene Gärbehälter nehmen frei in der Luft herumfliegende Hefesporen auf und führen so zur Gärung. Diese Art des Brauens wird nur noch in traditionellen Brauereien rund um Brüssel genutzt.

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